Software aus Ingenieurhand: Unsere Projektträger-Sparte

Ingenieure entwickeln Maschinen, oder? Bei der SectorCon gehört ausgerechnet eine Software zu unseren bewährtesten Produkten. Warum das kein Zufall ist – und was es über unsere Arbeitsweise verrät.

Software aus Ingenieurhand: Unsere Projektträger-Sparte
Ingenieure, die auch programmieren: Die SectorCon entwickelt hochspezialisierte Softwarelösungen für Projektträger der staatlichen Innovationsförderung.

Ingenieure entwickeln Maschinen, oder? Bei der SectorCon gehört ausgerechnet eine Software zu unseren bewährtesten Produkten. Warum das kein Zufall ist – und was es über unsere Arbeitsweise verrät.

Wer die SectorCon kennt, bringt uns meistens mit Luftfahrt oder Medizintechnik in Verbindung. Das passt – jedoch bedienen wir bereits seit unseren Anfängen eine weitere, erfolgreiche Sparte: Wir entwickeln Software für Projektträger der staatlichen Innovationsförderung.

Das machen Projektträger und so unterstützen wir sie

Projektträger sind Organisationen, die zum Beispiel im Auftrag von Ministerien Förderprogramme betreuen. Wer schon einmal ein Förderprogramm beantragt hat, weiß: Das ist ein komplexer Prozess, bei dem viel Expertise, saubere, nachvollziehbare Strukturen und eine effiziente Abwicklung vonnöten ist.

Mit unseren Software-Lösungen unterstützen wir genau diese Prozesse und tragen somit dazu bei, dass Forschung und Innovation in Deutschland gefördert wird. Denn ohne Förderung geht es nicht: Nur mit zusätzlichen Mitteln können Unternehmen riskante, aufwändige Projekte mit langer Laufzeit angehen.

Warum Innovation in Deutschland oft am Geld scheitert

Schnell haben wir uns – als Ingenieure! – mit spezialisierten Softwarelösungen einen Namen gemacht. Das gelang, weil wir uns nicht nur auf unsere Branche, die Luftfahrt, konzentrieren, sondern bereit waren, über den Tellerrand zu schauen. Ausschlaggebend war zudem unsere starke Verwurzelung in Berlin mit all ihren Möglichkeiten.

Zurück zu den Anfängen unserer Software.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Als die SectorCon mit ihrer Projektträger-Software startete, war die Regierung gerade von Bonn nach Berlin gewechselt.

So entstand unsere Projektträger-Software

Die 90er-Jahre in Berlin: Kurz nach der Wende war dort viel im Umbruch. Es herrschte Aufbruchsstimmung. Die Regierung wechselte von Bonn in die Hauptstadt. Die Digitalisierung schritt voran. Gleichzeitig war die Zeit der Wiedervereinigung von politischer, sozialer und wirtschaftlicher Unsicherheit geprägt – für uns Ingenieure waren das alles andere als goldene Jahre.

In dieser Phase gründete sich die SectorCon – und profitierte von der Wende. Durch unser gemeinsames Hobby, das Fliegen, knüpften wir zu der Zeit gute Kontakte zu Projektträgern. Ursprünglich kommt die SectorCon ja aus der Luftfahrtbranche. Die Kontakte vom Flugplatz wiederum brachten uns mit zwei Bundesministerien, die gerade nach Berlin umgezogen waren, ins Gespräch: dem Innenministerium und dem Ministerium für Bildung und Forschung, heute Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt.

Wir bekamen mehr Aufträge und entwickelten uns nach und nach zu einem Hidden Champion in der Branche – klein und hochspezialisiert. Bis heute entwickeln wir unsere Projektträger-Lösungen weiter und schaffen neue.

Wir bringen ein breites Hintergrundwissen ein

Dabei greifen wir auf ein breites Hintergrundwissen zurück. Nach über 30 Jahren in der Forschung und Entwicklung kennen wir die Details und Terminologie der Innovationsförderung sehr gut. Wir sind nicht nur "Technik-Nerds", sondern können uns auch in anderen Themengebiete einarbeiten und diese vermitteln.

Was zum Beispiel sind "Auflagen und Sperren"? Wir können es erklären. Tagtäglich beschäftigen wir uns mit den administrativen und kaufmännischen Facetten bei der Vergabe von staatlichen Fördermitteln.

Kurz erklärt: Unter "Auflagen" versteht man die Bedingungen, die vor Beginn oder im Verlauf des Projektes erfüllt werden müssen. Zum Beispiel, dass erst jemand mit bestimmter Qualifikation im Unternehmen eingestellt werden muss. Die "Sperre" bedeutet, dass Mittel erst dann ausgezahlt werden, wenn diese Auflage erfüllt worden ist.

Keine Frage, für uns als Forschungsunternehmen ist dieses Hintergrundwissen immer wieder nützlich, wenn es um die Beantragung eigener Fördermittel geht. Schon öfter haben wir von unserem gewonnenen Know-how profitiert.

Sicherheit ist für die SectorCon selbstverständlich: Seit über 30 Jahren erfüllen wir bei unseren Softwarelösungen hohe Standards.

Wir erfüllen hohe Sicherheitsanforderungen

Für unsere jetzigen und zukünftigen Kunden sehen wir als SectorCon vor allem einen Vorteil unserer langjährigen Erfahrung: Unsere Software muss im Auftrag von oftmals staatlichen Institutionen viele vertrauliche Informationen verarbeiten.

Das bedeutet: Unsere Lösungen erfüllen nicht nur komplexe technologische Herausforderungen, sondern auch hohe Sicherheitsanforderungen. Das qualifiziert uns, auch in Zukunft Lösungen für Projekte mit anspruchsvollen Sicherheitsauflagen zu entwickeln. Digitale Sicherheit wird in einer schnellen, politisch instabilen Welt wichtiger. Nicht nur im Umfeld von Ministerien. Wir denken Sicherheit bei der Entwicklung von Software selbstverständlich mit.

Wir gehen unseren eigenen, kreativen SectorCon-Weg

Der Anfang unserer Projektträger-Software scheint von Zufällen bestimmt – im Rückblick glauben wir nicht, dass es reiner Zufall war, dass ausgerechnet die SectorCon in diese Sparte hineinwuchs. Über den Tellerrand schauen, die Kundenwünsche in den Fokus stellen und völlig neue Lösungen entwickeln: Das ist bis heute unsere Leidenschaft und Stärke. Somit ist die Projektträger-Software ein hervorragendes Beispiel für unsere besondere lösungsorientierte und kreative Arbeitsweise, die wir auch gerne als "The SectorCon Way" bezeichnen.

Lesen Sie auch:

Wir verstehen Strömungen – im Wasser, in der Luft, im Blut

Bis bald auf der ILA: 3 gute Gründe, warum wir 2026 zum ersten Mal dabei sind